Mittwoch, 10. Dezember 2008

08.12.2008



Von Matamata aus führte unsere Reise weiter zu den Waitomo Caves. Hier lösten wir Tickets für die Besichtigung der Glühwürmchenhöhle und der Aranui Höhle. Zuerst ging es zu den Glühwürmchen. Mit dem Boot fuhren wir auf dem Höhlensee und bestaunten an der Decke tausende von Glühwürmchen. Anschliessend fuhren wir eine kurze Strecke und machten uns auf den Weg zur Aranui Höhle. Auch diese Höhle, welche wir zu Fuss erkundeten, war sehr faszinierend.
Mit dem Camper fuhren wir weiter zum Lake Taupo. Am Huka River fanden wir einen schönen Platz für die Nacht und parkten unseren Camper idyllisch am Fluss.


07.12.2008



In unserem Camper wurden wir am Morgen von ekelhaftem Schwefelgeruch geweckt. Rund um hat es diverse Geysire, blubbernde Schlammlöcher und heisse Quellen. Wir lösten darum auch Eintrittskarten für Te Puia. Hier sahen wir wo der Schwefelgeruch herkommt. Auf einem Rundgang sahen wir es überall aus der Erde dampfen. In Te Puia wurde auch eine Maori-Zeremonie gezeigt. Dabei wurde gesungen und getanzt. Weiter wurde viel Interessantes über die Ureinwohner Neuseelands erzählt.
Von Rotorua fuhren wir nach Matamata. Hier warteten wir auf den Bus, welcher uns direkt ins Auenland (Herr der Ringe) führte. Zwischen hunderten von Schafen besichtigten wir das Dorf der Hobbits. Neben dem imposanten Partybaum am See waren es vor allem die kleinen Häuser der Hobbits welche uns faszinierten. Mit etwas Fantasie fühlte man sich direkt wie im Film.
Auf der Rückfahrt stoppten wir auf der Schaffarm des Landbesitzers von Auenland. Uns wurde gezeigt wie ein Schaf geschoren wird. Sah irgendwie brutal aus wie das Schaf so hilflos auf dem Boden lag. Nach der Schur durften wir dann auch noch ein zwei Wochen altes Lämmchen mit der Flasche füttern.

Samstag, 6. Dezember 2008

06.12.2008 (zwei Samichläuse im Meer)





Heute Morgen wurden wir vom Rauschen des Meeres geweckt. Nach dem Morgenessen versuchten wir uns mit dem Befüllen des Campers. Frisches Wasser musste in, schmutziges aus dem Tank. Alles funktionierte perfekt und wir konnten schon kurz darauf Richtung Te Puke aufbrechen. In Te Puke besuchten wir eine Kiwiplantage. Auf der Führung durch die Anlage wurde uns der Anbau und die Ernte der Kiwis erklärt. Besonders interessant war dabei die Geschichte mit den Bienchen und den Blümchen. Mussten wir doch erfahren, dass die Bienen die Blüten der Kiwibäume nur bestäuben, wenn sie nebenbei mit Zuckersirup gefüttert werden.
Weiter ging die Fahrt nach Ohope. Bei noch immer perfektem Sommerwetter machten wir einen Abstecher an den Strand. Natürlich durfte dabei auch ein Bad im angenehm kühlen Pazifik nicht fehlen. Nach dieser Erfrischung fuhren wir weiter nach Rotorua. Hier bezogen wir den Campingplatz für die Nacht.

05.12.2008


Um 10:00 Uhr wurden wir vor unserem Hotel in Auckland abgeholt und zum Camper-Vermieter gefahren. Hier wurde uns unser Zuhause für die nächsten Wochen eingehend erklärt. Nach etlichen Unterschriften und dem Hinweis, immer auf der linken Strassenseite zu fahren, durften wir endlich losfahren. Der erste Weg führte uns in ein Einkaufszentrum. Hier füllten wir den Einkaufswagen bis obenhin mit allem Nötigen für die nächste Zeit. Nach dem Einkauf fuhren wir nach Mount Maunganui. Hier, unterhalb des 232 m hohen Berges, fanden wir einen schönen Campingplatz direkt am Pazifik. Vor dem Camper, mit Sicht aufs Meer, genossen wir unser erstes selbstgekochtes Abendessen.

03./04.12.2008



Die Zeit in Hong Kong ist vorbei. Unsere letzten Stunden in der faszinierenden Stadt verbrachten mit shoppen in diversen Geschäften. Natürlich konnten wir auch das „runter märten“ nicht lassen.
Gegen Abend gings dann mit der Metro in Richtung Flughafen. Pünktlich startete der Flug nach Neuseeland. Wiederum wurde kurz nach dem Start das Nachtessen serviert und danach war für die nächsten Stunden schlafen oder sonstiges Zeitvertreiben angesagt.
In Neuseeland gelandet mussten wir nebst der Zoll- auch die Biosecuritykontrolle passieren. Sämtliche mitgeführten Lebensmittel wurden begutachtet. Wir hatten Glück und durften die Schokolade aus der Schweiz einführen. Der Honig in der Rayon-Schokolade wurde als ungefährlich eingestuft. (Kein Witz!)
Mit dem Bus gings dann weiter zum Hotel in der Innenstadt von Auckland. Bei sommerlichen Temperaturen suchten wir in den Koffern erstmal nach kurzen Hosen und Flipflops. Gerüstet für die Stadtbesichtigung machten wir uns auf den Weg. Zuerst schauten wir uns den Hafen an. Hier konnten wir die Werften der America’s Cup Teilnehmer sehen. Weiter gings zum Sky Tower. Hier fuhren wir mit dem Lift auf 186 m hoch. Die Aussicht war spektakulär. Wir konnten die Umgebung von Auckland Kilometer weit betrachten. Mit einem zweiten Lift fuhren wir zum Skydeck in 220 m Höhe. Durch das Panoramafenster rund um den Turm konnten wir auch hier vieles entdecken.


Mittwoch, 3. Dezember 2008

02.12.2008


Das Wetter spielte wiederum mit und wir konnten den ganzen Tag bei Sonnenschein und angenehm sommerlichen Temperaturen geniessen.
Als erstes fuhren wir mit dem Bus nach Aberdeen. Im Hafen befindet sich die mittlerweile sehr geschrumpfte Dschunkenstadt. Mit einer weiteren Fähre fuhren wir an den letzten Dschunken vorbei zu einem schwimmenden Restaurant. Das Restaurant, welches prunkvoll verziert ist, bestaunten wir lediglich von aussen. Dann gings mit der Fähre auch bereits wieder zurück.
Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der verschiedensten Märkte. Auf dem ersten Markt wurde alles angeboten, was irgendwie im Zusammenhang mit Strom steht. Von Handys, Autoradios und alten Maschinen konnte hier alles gekauft werden. Auf dem Goldfischmarkt beelendete uns die Haltung der verschiedenen angebotenen Tiere sehr. Die Fische waren bereits alle einzeln in Plastiksäckchen verpackt, die Haustiere, Hunde, Katzen, Kaninchen usw. wurden in kleinsten Käfigen einzeln gehalten.Der Blumenmarkt bot die verschiedensten Pflanzen an. Von wunderschönen Orchideen bis zu Bonsaibäumchen wurde alles verkauft. Als letzten Markt besuchten wir den Vogelmarkt. Hier können verschiedene Vögel, Käfige und Futter gekauft werden. Auch hier lässt die Tierhaltung leider zu wünschen übrig.

Montag, 1. Dezember 2008

01.12.2008







Heute fuhren wir erst mit der Fähre nach Hong Kong. Im Anschluss fuhren wir mit der Metro, oder wie die hier auch immer heisst, nach Lantau Island, besser gesagt nach Tung Chung. Hier besuchten wir erst das Einkaufszentrum direkt neben dem Bahnhof. Im Supermarkt deckten wir uns mit dem Wichtigsten fürs Picknicken ein. Direkt neben dem Bahnhof befindet sich die Talstation der Cable Cars. Wir lösten ein Retourticket und konnten ohne langes Anstehen ein topmodernes Cabel Car besteigen. Die Fahrt nach Ngong Ping dauerte gute 20 Minuten. Unterwegs hatten wir herrliche Sicht auf den Flughafen und die Tung Chung Bay. Auf dem Gipfel angekommen spazierten wir in Richtung Po-Lin Kloster. Auf einer gemütlichen Bank konnten wir bei super Wetter, es war bestimmt um die 25°C, unser Mittagessen geniessen. Frisch gestärkt gings dann über 250 Treppenstufen zum 22 Meter hohen Freiluft-Bronzebuddha. Beim Buddha angekommen genossen wir die tolle Aussicht bevor es wieder ins Tal zurück ging.
Nach der Buddhabesichtigung fuhren wir mit der Metro zurück ins Zentrum von Hong Kong. Hier warteten wir auf ein Tram, welches uns nach Causeway Bay fährt. In Causeway Bay angekommen mischten wir uns unter tausende von Chinesen die hier ihre Einkäufe tätigten. Als sich der Hunger wieder meldete suchten wir ein gemütliches, chinesisches Restaurant. Wir wurden schnell fündig und bestellten uns eine Portion Reis mit allerlei Gemüse und Lachs. War wiederum super gut.